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Sakrament der Versöhnung

Das Busssakrament wird auch Sakrament der Versöhnung genannt.

Nur selten können wir wirklich wieder gut machen, was wir zerstört haben.
Keine Träne, die meinetwegen geflossen ist, kann ich zurücknehmen,
und je älter wir werden, desto mehr Vergangenheit nehmen wir mit uns.
Vergangenheit, die wir nicht mehr ändern, die wir ertragen müssen. 
Wir können unser Leben nur annehmen und uns mit ihm und unserer Welt versöhnen,
wenn wir glauben, dass Leben und Welt in Gott einen guten Grund haben.

Christus hat Gottes Vergebung gelebt, aber sie muss immer neu lebendig werden in Menschen,
die mir vergeben, mich lieben trotz aller Schwäche und mit meinen Fehlern.
Und sie muss in mir Mensch werden, wo ich Vergebung wage.

Die Beichte ist nicht Kontrolle, sondern eine Liebeserklärung, die uns sagt:
Du bist gewollt und erwünscht, du kannst dich ändern, ohne dass du ein anderer sein musst!
Sie kann eine heilsame Form sein, in der der Priester die befreiende Zusage machen darf:
„Ich spreche dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohne und des Heiligen Geistes.“

Zu Ihrer Orientierung:
Beichte:
Da in Walenstadt kein Priester wohnt, ist eine Beichte nur nach Absprache mit einem Priester möglich.
Bussfeier: Zwei Mal im Jahr, vor Ostern und Weihnachten, laden wir zu gemeinsamen Versöhnungsfeiern ein. Anschliessend besteht die Möglichkeit zur persönlichen Beichte.
Versöhnungsfeier: In Walenstadt werden die Kinder im Religionsunterricht in der 3. Klasse auf das Versöhnungssakrament vorbereitet. In der Feier der Versöhnung dürfen die Kinder erfahren, was es heisst zu seinen Fehlern zu stehen und die Zusage der Vergebung durch den Priester zu erleben.